Dorfverein Willisdorf - St. Katharinental
 
 
 
 
I) Name, Sitz und Zweck
   Art. 1 Der Dorfverein Willisdorf / St. Katharinental ist ein Verein im Sinne ZGB Art. 60 ff.
Sitz des Vereins ist der Wohnort des Präsidenten.
   Art. 2 Der Verein stellt sich die Aufgabe, die √∂ffentlichen Interessen der ehemaligen Ortsgemeinde Willisdorf in der Stadtgemeinde Diessenhofen zu vertreten.
Er fordert das kulturelle und gesellschaftliche Leben innerhalb des Dorfes.
Der Verein ist konfessionell und politisch neutral.
 
II) Mitgliedschaft und Beiträge
   Art. 3 Der Verein besteht aus Einzel-, Frei- und Ehrenmitgliedern.
   Art. 4 Einzelmitglied kann jede juristische oder natürliche Person (ab 18 Jahren) werden, welche Wohnsitz im Gebiet Willisdorf / St. Katharinental hat.
Begründete Ausnahmen kann der Vorstand genehmigen.
   Art. 5 Eine Einzelmitgliedschaft tritt mit Bezahlung des ersten Beitrages in Kraft. Frei- und Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.
Personen, die sich um das Wohl des Dorfvereins besonders verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Frei- oder Ehrenmitglieder ernannt werden.
   Art. 6 Die Mitgliedschaft erlischt auf Grund einer schriftlichen Austrittserklärung oder bei Nichtzahlen des Jahresbeitrages.
Die Streichung als Mitglied erfolgt einen Monat nach erfolgter Mahnung.
 
III) Vereinsorgane
   Art. 7 Die Organe des Vereins sind:
     a)   die Mitgliederversammlung
     b)   der Vorstand
     c)   die Rechnungsrevisoren
 
IV) Die Mitgliederversammlung
   Art. 8 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet bis spätestens 30. April statt.
Mit der Einladung sind die Traktanden den Mitgliedern 21 Tage vor der Versammlung zuzustellen.
Die Mitgliederversammlung erledigt folgende statuarische Geschäfte:
     1. Abnahme und Genehmigung des Berichtes des Präsidenten
     2. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung
     3. Wahl des Vorstands und der Kontrollstelle
     4. Genehmigung des Jahresprogrammes, Budgets und des Jahresbeitrages
     5. Anträge:
Über Änderungen der Statuten und allfällige Auflösung des Vereins hat die Mitgliederversammlung zu entscheiden.
Änderungen bzw. Auflösung des Vereins, bedingen eine Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
   Art. 9 Ausserordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes, der Revisoren oder auf schrifftlichen Wunsch von 1/5 der Mitglieder statt.
Die ausserordentliche Mitgliederversammlung ist innert Monatsfrist einzuberufen.
   Art. 10 Anträge betreffend Statutenänderungen müssen 60 Tag vor der Versammlung dem Präsidenten schriftlich mitgeteilt werden.
 
V) Der Vorstand
   Art. 11 Der Vorstand besteht aus Präsident, Vizepräsident, Aktuar, Kassier und 5 Beisitzern.
Er wird für 4 Jahre gewählt.
Das Diessenhofer Stadtratsmitglied aus Willisdorf / St. Katharinental ist automatisch Mitglied des Vorstandes.
Der Präsident muss Mitglied des Vorstandes sein.
Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der übrige Vorstand konstituiert sich selbst.
   Art. 12 Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen.
Er erleidgt alle Geschäfte, die nach den Statuten nicht der Mitgliederversammlung oder der Kontrollstelle vorbehalten sind.
   Art. 13 Der Vorstand kann über das Budget hinaus einen ausserordentlichen Kredit von Fr. 1'000.- pro Jahr beschliessen.
   Art. 14 Präsident, Vizepräsident / Aktuar oder Kassier zeichnen kollektiv.
 
VI) Die Rechnungsrevisoren
   Art. 15 Die Kontrollstellen bestehen aus 2 Mitgliedern sowie einem Ersatzmann.
Die Mitglieder werden auf 2 Jahre gewählt.
Jährlich scheidet das amtsälteste Mitglied aus.
   Art. 16 Die Rechnungsrevisoren prüfen die Jahresrechnung des Kassiers auf ihre formelle und materielle Richtigkeit.
Sie stellen der Mitgliederversammlung Bericht und Antrag.
 
VII) Schlussbestimmungen
   Art. 17 Über alle in den Statuten nicht vorgesehenen Fälle entscheidet der Vorstand.
   Art. 18 Im Übrigen gelten die Bestimmungen des ZGB.
   Art. 19 Diese Statuten wurden von der Mitgliederversammlung genehmigt und treten am 19. Februar 1999 in Kraft.